Über mich...

...gibt es eigentlich nicht viel zu erzählen.
Nachdem es sich denn nicht länger hinauszögern ließ, fügte ich mich in das Unabwendbare und kam im April 1965 auf diese Welt.
Schule, Berufsausbildung, Studium, noch ne Berufsausbildung... so richtig das, was ich eigentlich machen möchte, war nie dabei, aber nun bin ich als Fahrlehrer tätig und werd das noch ne Weile aushalten (müssen). Mein Traum wäre, ein Tierheim nur für Nagetiere aufzumachen, aber dafür braucht man mehr als nur etwas Geld - und das ist bei mir ständig Mangelware. Na ja. Im Folgenden wild durcheinander ein kleiner Steckbrief meiner Leidenschaften.

Dieses Tattoo habe ich mir am 7.8.02 stechen lassen. Das Foto ist vom Tag danach, daher also noch die Rötung unten. Die Farbe wird sich auch noch etwas ändern (leider, ich hätte es gerne so tiefschwarz behalten).
Nein, es hat NICHT weh getan. Wenn mir ein 500g Kerl den nackten Rücken runter rutscht, zwiebelt das deutlich mehr und länger.

 

 

 

 

Diese zweite Stichelei mußte auch noch sein...wozu hat man schließlich zwei Oberarme?? Auch dieses Foto entstand am Tag der Fertigstellung, war daher gerötet und so habe ich es in sw umgewandelt. Ich wurde am 13.8.09 damit verschönert.

 

 

 

 

 

Aus Gründen der dauernden Fragerei "Wie schaffst du das mit um die 50 Ratten" hier die Antwort: Weil ich nichts anderes tue, als mich um die Notfall-Tiere zu kümmern. Sie sind der Sinn meines Lebens, und ihnen gebe ich meine Zeit und meine ganze Liebe - und es gibt nichts schöneres für mich!

Ich gehe Abends nicht weg (außer höchstens einmal im Monat, dann hab ich selbstverordnetes Rattenfrei). Sollte doch mal Unvermeidliches anstehen, so gibts -im allerschlimmsten Fall- 30 min Auslauf, und ich stoße danach dann zu den Leuten.
Urlaub gibt es für mich nicht, denn ohne meine Ratzen würde ich mich gar nicht wohlfühlen können. Ich vermisse also nichts. Meine anderen Hobbys wie lesen (wird manchmal etwas schwer wenn sich die Ratten zwischen das Buch und einen selbst drängen, die Seiten angenagt werden etc) und basteln (meist nur rattiges Zeug) kann ich auch so ausüben. In den letzten Monaten bin ich viel in der BSW zu finden, denn ich spiele sehr sehr gerne, und man kann dort auch immer wieder nette Leute kennenlernen.

Die Gruppen hier bekommen je 1 Stunde Auslauf, wobei ich aber sagen muß, daß ich das bei einigen schon differenziere. Wenn Senioren nach 15 Min schon irgendwo im Korb schlafen, dann bekommen sie natürlich nicht die volle Zeit. Pennen können sie schließlich auch in ihrer Wohnung. Als Ersatz wird öfter zwischendrin geschmust, und so denke ich, passt das dann.
Im Gegenzug bekommen Toberatzen auch schonmal 10 oder 20 Min dabei, damit sie ihre Energie etwas besser loswerden können.
Wer sich dies alles nicht recht vorstellen kann, ist herzlich eingeladen,sich vor Ort davon ein Bild zu machen. Für ganz Neugierige hier ein paar ältere Fotos des Spielzimmers:

Meine Ratzen dürfen sich artgerecht aussuchen, wie sie wohnen wollen: Die Eisbären bevorzugen das Iglu (kaum zu erkennen, steht da, wo das Rohr endet), im rustikalen Landhaus wohnen die Agoutis, in der Knisterkarton-Zeche halten sich die Schmutznasen gerne auf, die adligeren Schwarzen bevorzugen in einer Burg zu residieren, im Fachwerkhaus für das gemeine Volk, oder wo auch immer. Unten sind die Amphore, die Katzenklo-Sandkiste, das Planschbecken und der Pflanzpott zu erkennen.
Dort, wo links die Löcher in der Wand sind, soll noch ein Papageienbad eingebaut werden und ein Balkon.

 

 

 

 

 

Hier sind Tannenbaum und Kletterturm sowie eine weitere Kruschelkiste zu sehen.

 

 

 

 

 

 

Hier kann man etwas mehr vom Iglu sehen, das lange Rohr für die Gulliratten unter der Bevölkerung (mit Obendrauflaufstop), derKatzenturm, mit Stoff gefüllter Katzenkorb, Muschel zum Kuscheln.

Inzwischen ist über dem Katzenturm noch eine Etage, wo das Rohr dann aufliegt, davor ein weiterer Tannenbaum

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


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